Bericht zur Exkursion nach Rumänien

Exkursionsteilnehmer

Teilnehmende der Rumänienexkursion

Vom 13. bis 25. September 2015 fand eine große Exkursion nach Rumänien mit 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmern (davon 13 Studierende) statt. Unter der Leitung von Prof. Dr. Hans-Christian Maner hat die Gruppe während der 13-tägigen Busreise verschiedene Regionen, Ethnien und Kulturen des EU-Staates Rumänien kennengelernt. In Siebenbürgen, der Südbukowina und der Moldau waren zentrale Stationen Klausenburg (Cluj-Napoca), die orthodoxen Klöster Moldoviţa und Voroneţ, Suceava, Iaşi, Kronstadt (Braşov), Deutsch Weißkirch (Viscri), Schäßburg (Sighişoara) und Hermannstadt (Sibiu). Die historisch gewachsene Prägung Siebenbürgens konnte mit den in der Südbukowina besichtigten Klöstern sowie der Kulturlandschaft der Moldau verglichen werden. Der südöstlich-byzantinische sowie östlich-russische Einfluss bildete in Kombination mit dem ebenfalls noch spürbaren habsburgischen Flair sowie lokalen Besonderheiten einen interessanten Kontrast. Bei dem Besuch von Kultureinrichtungen fanden wertvolle Begegnungen statt. Während des dreitägigen Aufenthaltes in der moldauischen Hauptstadt Iaşi konnte die bestehende aktive Partnerschaft mit der Alexandru Ioan Cuza-Universität durch einen themenbezogenen Austausch mit fortgeschrittenen rumänischen Studierenden vertieft werden. Darüber hinaus stießen die Besuche der Archive der Schwarzen Kirche in Kronstadt sowie des Teutsch-Hauses in Hermannstadt auf besonderes Interesse: Die großen deutschsprachigen Archivbestände eröffnen nämlich einen direkten und unmittelbaren Zugang zur siebenbürgischen Geschichte. Das Gespräch im deutschsprachigen Brukenthal-Gymnasium in Hermannstadt konfrontierte die Exkursionsteilnehmer mit Phänomenen und Problemen einer Unterrichtseinrichtung in der im Wandel begriffenen multiethnischen Kulturregion Siebenbürgen. Insgesamt hinterließ die Exkursion durch das vielfältige Programm einen nachhaltigen Eindruck.

Ohne die Unterstützung durch Förderer hätte die Exkursion nicht stattfinden können. Wir bedanken uns ganz herzlich bei PROMOS, dem Verein der Freunde der Universität Mainz e.V. und dem Verein der Freunde der Geschichtswissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz e.V.

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