Laudatio auf Platz 3 des Wettbewerbes zum Universitätsjubiläum

Platz 3 Ein Film Echt Super, alles super – von Florian Lehmann und Alexander Henkel

Photographie der 3. Platzierten: Alexander Henkel (rechts) und Florian Lehmann (links)

3. Platz: Alexander Henkel und Florian Lehmann mit ihrem Filmbeitrag “Alles super”

Der Film beginnt sehr klassisch, sowohl im Bildausschnitt als auch in der Anmoderation. Dem Publikum wird angekündigt, es sehe nun anlässlich des Bestands der Universität seit 70 Jahren eine Bestandsaufnahme.

Dann allerdings wird zwar einerseits das Gebäudemotiv der ersten Einstellung aufgenommen, indem es auch weiterhin um Gebäude, Bauwerke und ihre Nutzung geht – es wird allerdings kein Blick zurück gemacht, sondern nur Bauten gezeigt, die seit maximal 2-3 Jahren fertiggestellt sind, sich noch im Bau befinden, so oder so jedenfalls zur Lebensqualität der nutzenden Studenten und Studentinnen enorm beitragen.

Die Interviewtechnik ist unangestrengt und professionell und hält den Film durch die immer gleiche Art der Anrede und Haltung zusammen.

Die Schnitte sind wirklich “erste Sahne”, anders kann man das nicht sagen.

Auch der Abspann ist wie der Einstieg dann wieder ein Klassiker, der aus dem Bild fahrende Bus.

Eigentlich ein rundum gelungener Film von 3 ½ Minuten Länge.

Eigentlich – und nun kommt die Begründung, wieso die Jury der Meinung war, dass es dann doch nur der dritte Platz sein sollte.

Es ist ein Werbefilm, die Aufnahmen sind großartig, die Stimmung positiv, selbst die am Ende geäußerte Kritik ist von Optimismus geprägt, dass alles besser werde, wenn die Mainzelbahn dann endlich da sei. Aber es ist

a) kein auf das Universitätsjubiläum Bezug nehmender Film. Bis auf die Anmoderation mit dem Hinweis auf die Dauer der Existenz der JGU gibt es keinen Hinweis das es nicht einfach nur darum geht, ein Feature, einen Clip zu drehen, dem es vor allem am Herzen liegt, neue angehende Studenten dazu zu bewegen, sich für die Uni Mainz, vielleicht sogar für ein Wohnheim auf dem Campus zu entscheiden.

b) Anmoderation und Ende sind nicht mit dem eigentlichen Interviewfilm verbunden, vor allem nicht motivisch.

Aber wie gesagt, ein Superfilm mit kleinen Schwächen – man glaubt kaum, dass es das Erstlingswerk von Herrn Henkel und Herrn Lehmann ist. Ein toller 3. Platz, vielen Dank!

 

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